1. Bloggeburtstag: 13 Tipps für einen erfolgreichen Blog

Mein erster Bloggeburtstag ist vor zwei Tagen ziemlich unspektakulär an mir vorbeigezogen. Ich selbst hätte ihn wahrscheinlich sogar verpasst. Nachmittags bekam ich eine WhatsApp von meinem Mann: Herzlichen Glückwunsch zu einem Jahr Jananibe. Waaas?!

Das erste Jahr als Mamabloggerin ist an mir vorbeigezogen wie im Flug. Lustig, denn ich sitze genau in diesem Moment in einer Lufthansa Maschine nach Hamburg zu #digitalwirdreal3.

In diesem einen Jahr ist so viel passiert, dass es mir andererseits vorkommt, als sei mein Blogstart mindestens hundert Jahre her! Aber nein, es sind erst zwölf Monate vergangen.

Klar ist: ich suche immer noch nach einer Identität. Als Bloggerin, aber auch als Mutter und Mensch. Ich habe die passende Schublade noch nicht gefunden. Aber vielleicht gibt es die für mich auch nicht. Ich bin eben ich.

Alles, was ich weiß, ist, dass ich ein sehr intuitiver Mensch bin und nicht gern voraus plane. Ich lebe ziemlich stark im Jetzt. Eigentlich eine großartige Erkenntnis, wie ich finde.

Das Flugzeug startet gerade. Ich habe echt Flugangst. Am liebsten würde ich in der Luft losflennen. Aber wie immer hilft mir meine pragmatische Art, die Angst einfach wegzuignorieren.

Was habe ich nun in einem Jahr Bloggen gelernt?

Meine Top 13 Praxis-Tipps:

  • Einfach machen! Durch Grübeln allein entsteht nichts. Nur wer das Ganze auch umsetzt, kann etwas schaffen.
  • Mut haben! Verrückte Ideen in die Tat umsetzen, egal wie viel Zeit und Energie es auch kosten mag.
  • Durchhalten! Ja, Bloggen ist manchmal hart. Vor allem mit Kind und Fulltimejob. Aber ich glaube fest, durchhalten lohnt sich.
  • Non Stop netzwerken! Ein großes Netzwerk ist für Blogger unverzichtbar. Aus jedem Event und Kontakt ergeben sich neue Chancen. Fällt mir allerdings noch schwer, weil ich ein sehr verschlossener Mensch bin. Nicht schüchtern, aber sehr zurückhaltend.
  • Kenntnisse erweitern! Hilfe zur Selbsthilfe sag ich da nur. Am Anfang hat man meist sehr wenig Ahnung, was man da tut. Mit der Zeit muss ein Blogger aber lernen seine Fertigkeiten in allen Bereichen zu vertiefen.
  • Freie Zeit nutzen! Von nichts kommt nichts. Ein Blog ist viel Arbeit und nimmt viel Zeit in Anspruch.
  • Reichweite aufbauen! Kommt bei mir oft zu kurz. Immerhin steht hinter jedem User ein Mensch, der auch kommunizieren möchte.
  • Leidenschaft bewahren! Nur wer das Bloggen wirklich gerne macht, wird auch durchhalten können.
  • Effizient arbeiten! Es muss meiner Meinung nach nicht immer alles perfekt sein. Je nach Thema sollte man versuchen sich nicht zig Stunden nur mit einem Post zu beschäftigen.
  • Kontinuierlich Content liefern! Regelmäßig ein- bis zweimal pro Woche sollte es neuen Content geben. Nicht immer leicht, wenn die Tage so schnell an einem vorbeiziehen.
  • Aufmerksamkeit zurückgeben! Ich neige sehr dazu, in meinem Monologen zu versinken. Mich in meine eigene Welt einzuschließen und zu vergessen, dass ich eine Community habe. Bloggen heißt aber vor allem auch: Liebe zurückgeben.
  • Offen sein für Neues! Es gibt ständig neue Trends, neue Apps, neue Tools und Funktionen. Wer mit offenen Augen durch die Medienwelt geht, ist immer Up to Date.
  • Nachfragen erlaubt! Wenn man ein Bloggervorbild hat, sollte man sie oder ihn einfach nach ein paar Tipps fragen.

So, das waren die wichtigsten Erkenntnisse aus einem Jahr Bloggen. Der Flieger müsste bald landen. Zumindest spüre ich schon den Druck auf den Ohren. Alles zu #digitalwirdreal3 erfahrt ihr dann in der Instastory oder im nächsten Blogpost.

Das Flugzeug braucht wohl doch noch ne Weile.

Nadann hab ich hier noch mehr Antworten für euch :P.

Bloggen – Hobby oder Beruf?

Ich tausche mich häufig mit anderen Elternbloggern über das Thema aus, ob Bloggen nun ein echter Beruf ist. Viele sagen ja, sie machen das hauptberuflich. Für mich ist aber mehr die Frage: Wie bezahlt man vom Bloggen seine Miete, deckt die Lebenshaltungskosten und kann davon einmal im Jahr auch noch schön in den Urlaub fahren. Bzw. muss man das überhaupt oder kommt der Partner dafür auf?

Ich blogge zum Beispiel nicht hauptberuflich. Aber ich habe durch das Bloggen einen Job gefunden, der ziemlich perfekt zu mir als Person und meinem Nebenjob, dem Bloggen, passt.

Ich persönlich glaube, wer mit dem Bloggen seinen eigenen Lebensunterhalt finanzieren möchte, muss mindestens 40-60 Stunden pro Woche dafür ackern. So wie bei jedem anderen Fulltimejob auch.

Ich glaube nicht, dass es „leicht“ verdientes Geld ist und man alles für nichts hinterhergeschmissen bekommt. Hinter einem Blog stecken viel Arbeitszeit und Verpflichtungen. Umso „größer“ man wird und umso besser bezahlt die Kooperationen sind, umso mehr wird auch verlangt, dass man professionell arbeitet. Sich an Deadlines hält und die gewünschte Qualität liefert. Eine ziemliche Gratwanderung, wenn man bedenkt, dass man nicht nur Kooperationspartner happy machen muss, sondern in erster Linie auch die Leser.

In jedem Fall lernt man durch das Bloggen eine Menge und kann das auch beruflich gut nutzen. So oder so ist es eine echte Bereicherung, wenn auch nicht immer finanziell.

Laaandung – ich scheiß mir gleich in die Hose … ahhhh!!!

By | 2018-05-26T09:03:23+00:00 26. Mai 2018|Daily, Uncategorized|0 Comments

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