Drei Generationen unter einem Dach

Mit Omiii zusammenziehen – seid ihr euch sicher?

„Ich könnte das nicht.“, kriege ich laufend zu hören. „Niemals könnte ich mit meiner Mutter in einem Haus leben. Und schon gar nicht mit meiner Schwiegermutter.“

Schon vor der Umsetzung unseres Plans, mit meiner Mama in ein gemeinsames Haus zu ziehen und uns an das Experiment 3-Generationen-Haus zu wagen, leuteten bei Freunden und Familie offenbar die Alarmglocken. „Überlegt euch das gut!“

Aus Solidarität mit allen Lesefaulen und jenen, die immer unter Zeitdruck stehen und an dieser Stelle abbrechen möchten, beantworte ich die zentrale Frage dieses ganz heißen Artikels schon jetzt:

Uuund, wie läuft’s? Um es mit Schlagerstar Michelles Worten zu sagen: „Ich würd‘ es wieder tun. Ich würd‘ es immer wieder tun!“ Nicht, dass ich Schlagerfan bin, aber für uns überwiegen eindeutig die Vorteile.

So, nun dürfen alle, die noch anderweitig verplant sind, den Raum verlassen. Dreihundert Menschen stehen auf. Uff.

Für alle, die geblieben sind: Danke, danke, danke.

Im Übrigen, zur Info – dies wird ein etwas längerer Post werden. Umständehalber. Beim Thema „Mutter, Vater, Kind und Omiii“ muss ich natürlich weiter ausholen.

Weitere acht Menschen verlassen das Gebäude. Zwei bleiben. Schööön, wunderbar. Später noch Lust auf ne Pizza?

Die nächste Frage unseres Umfeldes folgt meist sogleich verwundert: „Streitet ihr euch gar nicht?“ Dooooohoch! Natürlich streiten wir uns. Jedoch ist Streiten Teil jeder guten Beziehung und das Wichtige ist doch, dass der eine „Entschuldigung“ sagen und der andere verzeihen kann.

 

Wie kam es dazu?

Aber von vorne! Wie kommt ein Pärchen in den Zwanzigern darauf, sich auf den Pakt mit dem Teufel einzulassen? Falls Omiii das jetzt lesen sollte. Würdet ihr für sie kurz das Ironieschild hochhalten. Danke.

Um meine Beweggründe zu beleuchten, muss ich sehr tief in der Vergangenheitskiste kramen. Denn für mich war immer klar: Meine Mama werde ich niemals im Stich lassen. Brief zum Muttertag 1998: Liebe Mama, ich hab dich soooo sehr lieb und bleibe für immer bei dir.

Öhm, ja, denkt ihr euch, habt ihr eurer Mama auch mal versprochen mit sieben und trotzdem lebt ihr euer eigenes Leben.

Herzlichen Glückwunsch! Dann habt ihr vermutlich ein sehr gesundes Verhältnis zu euren Eltern.

Ich hingegen, Tochter einer allein erziehenden Mutter mit, sorry, sehr schlechtem Männergeschmack, hätte es im Leben nicht übers Herz gebracht, Mama im Alter ihrem Schicksal zu überlassen. Das wusste ich eben schon, als sie das Rentenalter noch lange nicht erreicht hatte und das hämmerte ich auch meinem Mann bei stundenlangen Waldspaziergängen mit unseren Hunden ein.

Die Idee von einem Mehrgenerationenhaus kam nicht über Nacht, sondern reifte lange in mir.

Dabei dachte ich allerdings nicht nur voller Mitgefühl an meine Mama. Ich bin ja nicht Mutter Teresa. Das Konzept, mit mehreren Familienmitgliedern unter einem Dach zu wohnen, finde ich ehrlich gesagt aus den unterschiedlichsten Gründen so clever, dass ich mich schon damals ernsthaft fragte, weshalb nicht mehr Menschen diesen Schritt wagten.

 

Miete geteilt durch drei

Als ich schwanger wurde, kam mir unsere Zwei-Zimmer-Wohnung in einem Vorort von München plötzlich so klein vor. Da musste ich raus! Schon immer hatte ich den Wunsch nach einem eigenen kleinen Häuschen mit Garten. (Boa, wie spießig. Voll!) Doch aufgrund der hohen Mietpreise in München und Umgebung war nicht einmal eine Drei-Zimmer-Wohnung drin. Und das obwohl mein Mann und ich beide Vollzeit arbeiteten.

Auch meine Mutter, die sich kurz vorher von ihrem Mann getrennt hatte und somit alleinstehend war, fieberte auf ihren Renteneintritt hin. Jedoch – wie von der Rente leben? Bei den Mieten?

Für alle, die Beschimpfungen ordinär finden: Springt weiter zum nächsten Absatz 🙂

An dieser Stelle muss ich eines los werden: Ihr ****** Politiker, habt ihr eigentlich einen Knall, dass ihr zulasst, dass sich normal verdienende Familien keine Wohnungen, geschweige denn Häuser, leisten können? Wer, wenn nicht wir Familien, leistet einen so großen Beitrag zur Gesellschaft? Unsere Kinder sollen mal unsere Renten bezahlen? Dass ich nicht lache. In diesem Land vergeht einem das Kinderkriegen, wenn man nicht total verrückt oder hoffnungslos optimistisch ist. Stellt euch in die Ecke und denkt mal in Ruhe darüber nach. Musste mal gesagt werden.

So fingen wir an, ernsthaft über das Zusammenziehen nachzudenken. Aus dem banalen Grund, dass wir alle dasselbe Problem hatten: Viel zu teure Mieten! Geteilt durch drei tut weniger weh, als geteilt durch zwei. Ich sage ja, dumm ist das nicht!

Wieee, echt jetzt? Wegen der Kohle? Klingt nicht sonderlich idealistisch, oder? Wieso, habt ihr etwas pädagogisch Wertvolles erwartet?! Keine Sorge, ihr werdet nicht enttäuscht.

 

Werte und Familienzusammenhalt

Da ich „ohne“ Familie aufgewachsen bin, ist mir der kleine Teil, den ich habe, das wichtigste auf der Welt. Meine Tochter Lilly, mein Mann Michael und meine Mutter Barbara.

Ich höre schon wieder Omiii: “ Waaas, ohne Familie aufgewachsen?! Ich war doch deine Familie.“ Ich weiß nicht, ob man per Definition eine alleinerziehende Frau mit Kind und einen völlig desinteressierten Ehemann und Stiefvater eine „Familie“ nennen kann, aber Fakt ist, dass ICH PERSÖNLICH mir unter einer intakten Familie etwas Anderes vorstelle.

Um das ganze abzukürzen: Werte sind mir wichtig. Wahrscheinlich deshalb, weil ich sie in meiner Kindheit vermisst habe. Ich weiß nicht, was sagen die Psychologen unter euch – könnte meine Spießigkeit die Schuld meiner leicht flatterhaften Mutter sein? Schau Omiii, nur wegen dir habe ich geheiratet BEVOR ich schwanger wurde.

Spaß beiseite. Natürlich hatte ich den Hintergedanken, meiner eigenen Tochter die Kindheit zu ermöglichen, die ich nicht hatte. Ich wünsche mir für sie unendlich viel Liebe, Geborgenheit, allzeit offene Arme und Ohren und einen Platz, an dem sie sich zuhause fühlt: Unser 3-Generationen-Haus.

 

Lieben, leben, lachen – Mehrgenerationenhaus

Es ist die Idee eines von Kinderlachen erfüllten Ortes, die uns drei Erwachsene zusammenhalten lässt. Unser Kind soll in einer Umgebung aufwachsen, die sie zu einem glücklichen Menschen macht. Das ist die Vision. Eat-, pray-, love-mäßig.

In der Praxis ist unser fünf Jahre altes Vorstadt-Reihenmittel-Haus natürlich nicht immer mit so viel Liebe und Verständis gefüllt wie in unserer Vorstellung. Bei uns fliegen auch mal die Fetzen. Vor allem zwischen meinem Mann und mir und meiner Mutter und mir. Schwiegermutter und Schwiegersohn? Die streiten nicht miteinander. Die beiden leben offiziell in friedlicher Koexistenz und schütteln nur sehr leise hinter dem Rücken des jeweils anderen den Kopf übereinander.

Eigentlich verrückt! Wie sehr müssen meine Mutter und mein Mann unsere Tochter und mich lieben, immerhin opfern sie freiwillig ihre Freiheit. Wer wohnt schon gern mit einer „fremden“ Person im selben Haus? Gebt’s zu: Das habt ihr euch auch gedacht.

 

So wohnen wir jetzt

Vielleicht sollte ich unsere Wohnsituation erklären. Ursprünglich haben wir nach einem Haus mit Einliegerwohnung gesucht. Jedoch ohne Erfolg. Nun leben wir in einem 150qm großen, sehr modernen Reihenmittelhaus, verteilt über vier Etagen.

Meine Mutter wohnt unter dem Dach mit eigenem Badezimmer. Mein Mann, unsere Tochter und ich haben unseren privaten Bereich bestehend aus einem Schlaf- und Kinderzimmer sowie einem Bad mit Dusche und Badewanne im ersten Stock. Naja, für meinen Geschmack könnte „unser“ Bereich etwas privater sein, da meine Mama über das Treppenhaus durch unseren Flur laufen muss, um ins Erdgeschoss zu gelangen. Das Wohnzimmer nutzen wir alle zusammen. Genau wie die Küche und den Garten.

Im Keller hat mein Mann sein „Spielzimmer“. Wer wird denn hier die Augenbrauen hochziehen. Zu viel Fifty Shades of Grey geguckt, oder was? Da ist eine Playstation und ein riesengroßer Fernseher drin. Von Peitschen und Haken an der Decke weiß ich bisher nichts. „Schaaatz, lass und doch eben schnell mal in den Baumarkt fahren, Kabelbinder holen.“

 

Finanzielle & Soziale Vorteile

Bisher habe ich aber nicht den Eindruck, dass unser Zusammenschluss von Opfern geprägt ist. Ganz im Gegenteil. Jeder profitiert von der Situation!

Finanziell und vor allem sozial. Meiner Mutter habe ich es zu verdanken, dass ich selbst eine entspannte und ausgeglichene Mama sein kann, die sich ganz auf ihren Nachwuchs konzentrieren darf. Sie hilft mir im Haushalt, nimmt mir Lilly zwischendurch ab und ich habe immer einen erwachsenen Ansprechpartner im Haus, mit dem ich mich beim Frühstück unter der Woche über Aktuelles austauschen kann.

Während der Schwangerschaft blickte ich mit Grauen in das tiefe schwarze Loch der Elternzeit. Allein zuhause. Im Winter. In dieser kleinen Wohnung. Ich wäre depressiv geworden und ich weiß nicht wie andere Mütter das ein ganzes Jahr aushalten. Die meisten Papas müssen ja nach einer Weile wieder arbeiten. Und dann? Sitzt man da mit kleinem Baby zwischen vollgekotzer Wäsche und Babygeschrei und überlebt nur noch. Und wenn der Mann abends nach Hause kommt, nach einem anstrengenden Tag, schweigt man sich völlig fertig an oder streitet sich über die Verteilung der liegengebliebenen Aufgaben. Zumindest stellte ich es mir so vor.

Bei uns hatte sich das Wer-macht-was nach dem Umzug relativ schnell von allein eingespielt. Ich kümmerte mich um das Neugeborene und führte die Hunde Gassi, meine Mutter schmiss den Haushalt und mein Mann ging einkaufen, kochte und organisierte, was es zu organisieren gab, wie zum Beispiel die Haushaltskasse.

Läuft! Im Leben hätte ich nicht gedacht, dass unser Zusammenleben so gut funktionieren würde. Ich muss sagen, jeder reißt sich seitdem ganz gut zusammen. Selbstverständlich könnte man sich auch über vieles ärgern, aber wozu? Drüberstehen und gut ist.

 

Positive Abhängigkeit

Jetzt kommen wir aus der Nummer sowieso nicht mehr raus. Wir haben uns so voneinander abhängig gemacht, dass es keinen Spielraum für echte Streitigkeiten gibt. Jeder von uns weiß, was auf dem Spiel steht: Nämlich nicht weniger, als unsere gesamte Existenz.

Wenn ich sehe, was für ein glückliches und zufriedenes Baby wir haben, was sie für tolle Fortschritte macht und wie sehr sie sich freut, wenn Omiii morgens schon am Tisch sitzt und ihr zuwinkt, weiß ich, wir haben alles richtig gemacht. Engegen jeder Kritik und Zweifeln.

 

Kinderbetreuung & Pflege im Alter

Auch die Betreuung unseres Kindes lässt sich mit Omiii im Haus viel leichter regeln. Wir werden sie sicher nicht zwingen, sich Vollzeit um ihre Enkeltochter zu kümmern, allerdings ist es doch sehr beruhigend, immer jemand vertrauenswürdigen da zu haben, der Lilly übernimmt, wenn mein Mann und ich das aus beruflichen Gründen zeitlich nicht schaffen.

Genauso umgekehrt: Sollte meine Mutter einmal krank werden, sind wir da, um sie zu unterstützen. Mit banalen Dingen wie den Einkäufen und dem Haushalt. Mit sozialer Stabilität und Betreuung. Ich denke, auch hier ist klar, dass niemand von uns erwartet, dass wir meine Mutter später pflegen, aber es ist schon eine große Hilfe für ältere Menschen, wenn sie den Alltag nicht mehr alleine meistern müssen. Ich finde es schrecklich, wenn man dann im Alter, wo man doch sowieso schon von Krankheit und Desorientierung geplagt ist, auch noch den Wohnort wechseln muss. Wie verloren müssen sich diese Menschen fühlen, wenn sie sich plötzlich in einem Pflegeheim oder betreutem Wohnen widerfinden? So weit weg von ihrem „Zuhause“. Da bricht doch buchstäblich eine Welt zusammen, oder?

 

Fazit:

Ich möchte also gern an jede Familie appelieren, die ernsthaft ein Mehrgenerationenprojekt anstrebt: Mit ein wenig Gelassenheit, Toleranz und der Fähigkeit Kompromisse zum Wohle aller zu schließen, ist ein harmonisches Zusammenleben sehr wohl möglich!

Es ist bisher die beste Entscheidung meines Lebens gewesen und ich bin unendlich dankbar.

Ein kleiner Rat, den ihr euch zu Herzen nehmen dürft: Wenn euch Hilfe angeboten wird, nehmt sie an – es ist kein Zeichen von Schwäche! Ganz im Gegenteil. Hilfe anzunehmen, erfordert Größe!

Für diesen Tipp habt ihr jetzt so lange gelesen. Uups, sorry, haha. Hätte jetzt statt auf Pizza noch Lust tanzen zu gehen. Ach ne, bin ja Mutter. Na, ein anderes Mal vielleicht.

Freue mich über eure zwei Kommentare im Feld darunter :P.

Eure jananibe

2017-06-11T16:13:50+00:00

8 Comments

  1. Tine 11. Juni 2017 at 17:55 - Reply

    Deine Ehrlichkeit finde ich echt toll! Ich habe den Eintrag gelesen und dachte wow das wünscht du dir auch. Wir leben auch in einem mehrgenerationenhaus mit meinen Schwiegereltern, Leider ist es bei uns alles andere als einfach obwohl wir zwei abgeschlossene Wohnungen haben.
    Mein Sohn ist nun vier Monate alt und ich kenne das vor Wäschebergen sitzen -allein sein, und denken soll das jetzt alles sein?! Ich vermisse meinen Job und ich vermisse leider mein Allein sein ohne Schwiegereltern. Nur ich mein Mann und mein Sohn.
    Vielleicht sollte ich auch etwas gelassener werden…
    Ich danke dir für den Einblick in euer Mehrgenerationenhaus!

    Liebe Grüße Tine

    • Jana Berger 11. Juni 2017 at 18:03 - Reply

      Liebe Tine, danke, dass du dir die Zeit genommen hast meinen Beitrag zu lesen . Ein Mehrgenerationenhaus ist sicher immer eine Herausforderung und ich finde oft bringen einen grad die Kleinigkeiten total auf die Palme Aber das Allein sein hatte mich vorher total abgeschreckt. Daher bin ich froh dass ich meine Mama mit im Haus habe.

  2. Flo 11. Juni 2017 at 18:07 - Reply

    Ein sehr sehr schöner Beitrag. Du schreibst sehr schön und man hat Lust weiter zu lesen. Ich lebe zusammen mit meiner Tochter bei meinen Eltern mit im Haus.
    Ich genieße das sehr. Es ist immer jemand da , kann gemeinsam essen und sie nehmen jeden Tag ihr Enklenkind war, was sie sehr sehr stolz macht. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern.
    Und bin stolz das wir alle zusammen unter einem Dach leben.
    Liebe Grüße Flo✌

    • Jana Berger 12. Juni 2017 at 05:09 - Reply

      Lieber Flo, das ist aber schön ☺️ Bin auch stolz dass es so gut funktioniert und dass Oma die Möglichkeit hat ihr Enkelkind jeden Tag zu sehen. LG Jana

  3. Leonie 11. Juni 2017 at 19:25 - Reply

    Liebe Jana ❤️
    Dein Beitrag ist so unfassbar lustig geschrieben. Wir wohnen selbst momentan in einer 2 Zinmerwohnung und ich sitze heute noch zuhause und bin manchmal sehr verzweifelt. Leider ist wäre ein Mehrgenerationenhaushalt für uns nicht möglich da sowohl meine Eltern als auch die Eltern meines Freundes noch berufstätig sind und auch ein eigenes Haus haben. Obwohl es in bestimmten Situationen auf jeden Fall praktisch gewesen wäre wenn jemand da gewesen wäre der einem unter die Arme greift. Dann wäre ich wahrscheinlich nicht so verzweifelt gewesen und völlig am Ende.
    Danke für den Einblick in euer Familienleben es hört sich sehr spannend an und auf eure eigene Art harmonisch.

    Ganz ganz liebe Grüße ❤️
    Leonie

    • Jana Berger 12. Juni 2017 at 05:13 - Reply

      Liebe Leonie, danke, das freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefällt. Ich kann dich wirklich gut verstehen und hoffe die Verzweiflung legt sich wieder. Allein ein Kind und den Haushalt zu stemmen finde ich schon sehr viel. Egal ob Haus oder Wohnung. Hut ab, ich glaube, da würde ich auch untergehen. Ich drück dich ganz fest! LG Jana

  4. Anna 11. Juni 2017 at 20:50 - Reply

    Liebe Jana,

    Das ist ein toller Beitrag! Herzerfrischend geschrieben und sehr voller guter Gedanken.
    Ich finde Mehrgenerationenhaushalte vom Grundsatz sehr toll. Allerdings muss es mit den Persönlichkeiten passen. Ich habe 4 Jahre mit meiner Schwiegermama unter einem Dach gewohnt und wir haben uns echt lieb. Aber mit Kind konnte ich mir das nicht vorstellen. Dafür ist sie zu dominant, mein Mann zu introvertiert und ich zu sensibel/harmoniebedürftig.. jetzt genießen wir sehr unser „eigenes Nest“.

    Ich bin übrigens viel mit dem Kind alleine, aber einsam fühle ich mich selten. Auch das ist – denke ich – typabhängig.

    Danke fürs teilhaben lassen! Ich bin gespannt was du noch so schreibst 🙂

    LG Anna (zappel.chen)

    • Jana Berger 12. Juni 2017 at 05:17 - Reply

      Hallo Anna, wie schön dass du mich hier besuchst ☺️. Danke fürs Kompliment! Es ist auf jeden Fall Persönlichkeitsabhängig, allerdings würde ich uns alle fast so beschreiben wie euch. Meine Mama ist auch sehr dominant und meint wenn sie etwas sagt muss das gemacht werden. Mein Mann wiederum ist auch sehr introvertiert. Ist wahrscheinlich auch besser so . Aber manchmal denke ich, er ist ganz froh dass ich meinen Ausgleich am Abend nicht bei ihm suche und er in seiner kleinen Welt bleiben kann ohne dass ich ihn ständig vollquatsche. Bin selbst auch eher sensibel. Aber ich sag schon wenn mir was nicht passt. Grad in der Kindererziehung hat meine Mama keine Authorität. LG Jana

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